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Der Neustadter Rundweg "Drumrum-Weg"
Weglänge:
ca. 12 km
Höhendifferenz: ca. 300 hm
Hier geht's zur
Seite der Tourist-Info
der Stadt Neustadt
Inhalt:
Vorwort
Wegverlauf
Teil
I: Vom Bahnhof hinauf zur Hambacher
Höhe
Teil
II: Durch die ehemaligen Parkanlagen am
Nollen
Teil
III: Hinunter ins Kaltenbrunnertal, hinauf zur
Wolfsburg
Teil
IV: Am Ortsteil Haardt vorbei hinunter in die Stadt
Teil V: Durch die alte Kernstadt zurück zum Bahnhof
Vorwort
Am
06.12.2021 berichtete unsere Tageszeitung Die Rheinpfalz, dass ein
Wanderweg rund um Neustadt geplant ist, konzipiert vom
Innenstadtbeirat der Stadt Neustadt. Dieser soll zu wichtigen
Stationen in und am Rande der Stadt führen. Er werde laut dem
Vorsitzenden des Innenstadtbeirates, Norbert Schied, "neue
Blicke auf Neustadt ermöglichen und viel Wissen rund um die
Geschichte der Stadt vermitteln. Genau diese Aspekte sollen auch im
Namen des Rundweges enthalten sein." Man ließ die Leser
der Zeitung Namensvorschläge machen. Eine Jury entschied sich
sodann für den eingesandten Namen "Drumrum-Weg". Nun
ja, dem hehren Anspruch Norbert Schieds wird dieser Name ganz
und gar nicht gerecht. Wie dem auch sei, Namen sind Schall und Rauch.
Hauptsache, die Wanderer aus nah und fern werden begeistert
sein. Und, interessantes Wissen über die Stadt wird ja
sicherlich dennoch vermittelt und auf die Schöneiten hingewiesen
werden. Dazu möchte ich mit dieser Seite einen Beitrag in
Bild und Text leisten, denn bisher fehlen an den Sehenswürdigkeiten
die entsprechenden Infotafeln (Stand Juli 2024).
Die Seite
ist hiermit nicht endgültig abgeschlossen, da ich ständig
weiter recherchieren werde, um Ergänzungen
und Verbesserungen anzubringen, und weil Norbert Schied
verkündete: "Unser Ziel ist es, den Rundweg immer weiter
auszubauen". Er wies auf die vielen verschiedenen Besonderheiten
Neustadts hin, die man auf dem Rundweg und kleinen ergänzenden
Schleifen aufzeigen könne. "Damit wollen wir auch darlegen,
dass Neustadt im Wandel ist und wir mit diesen Veränderungen
mitgehen." An diesen Schleifen bzw. Varianten werde ich mich
auch beteiligen. Zwei habe ich bereits erwandert und auf dieser Seite
eingefügt, unabhängig davon, ob sie offiziell in den Weg
integriert werden oder nicht.

© Stadt Neustadt
Obige
Karte wurde mir freundlicherweise von der Stadt Neustadt zur
Verfügung gestellt. Man
sieht schön die Wegbeschaffenheit und erkennt, dass der
größte Teil auf Asphalt verläuft. Es gibt jedoch
keine andere Möglichkeit, als den Weg durch die Stadt zu
führen. Auf jeden Fall ist gutes Schuhwerk ganz
wichtig. Hier
das vom Neustadter Künstler Gerhard Hofmann entworfene Logo, das
neben der Beschilderung als Wegweiser dient: 
Mein
Vorschlag ist, den Weg im Uhrzeigersinn zu gehen. Dann kommt man
nämlich am Ende der Wanderung in die Altstadt, um in einem der
Restaurants einen schönen Abschluss zu genießen. Bei
meinen Ausführungen habe ich, vom Bahnhof ausgehend, diese
Richtung eingehalten. Zu den interessanten Punkten am Wegesrand habe
ich Fotos und Informationen eingefügt, auch um ganz im
Sinne von Norbert Schied mittels entsprechender Recherchen Wissen
über die Stadt und deren Geschichte zu vermitteln. Zu
diesen interessanten Punkten zähle ich alle als Einzeldenkmäler
unter Denkmalschutz stehenden Gebäude, alle Denkmäler,
aufgrund des milden Klimas hier wachsende exotische Bäume,
usw.
(auf die Fotos klicken für Vergrößerung und Informationen)
Teil
I
Vom Bahnhof hinauf zur Hambacher Höhe
Vom Bahnhof aus beschreibe ich den Drumrumweg im Uhrzeigersinn. Aber bereits im Bahnof gibt es eine Sehenswürdigkeit, das Eisenbahnmuseum hinter Gleis 6. Wenn man aus dem Bahnhofsgebäude heraustritt, sieht man bereits vorne links den Saalbau. Aber man sollte sich unbedingt zunächst umdrehen und das denkmalgeschützte Eisenbahngebäude betrachten.
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Den
Saalbau lässt man rechts liegen. Auch der gegenüberliegende
modernere Bau des Postamtes ist denkmalgeschützt. Bevor man
nach links über die Zwockelsbrücke wandert, erblickt man
das Eckhaus Landauer Straße/Schillerstraße.
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Landauer Straße 4A |
Bergstraße 1 |
Bergsraße 2 |
Gleich
hinter der Brücke biegt rechts die Karolinenstraße ab,
wenige Meter weiter links die Bergstraße. In Ecklage zur
Karolinenstraße stehen
die denkmalgeschützten Häuser Bergstraße 1 und 2.
Links ab, den Schießmauerweg und weiter die Wittelsbacherstraße
hinauf, erreicht man mit der Waldstraße das Niveau der
Hambacher Höhe. Auf beiden Seiten der oberen Waldstraße,
dort wo die Straße steiler ansteigt, wurden 17 Ginkgo-Bäume
gepflanzt.
Am
Ende dieser Ginkgo-Allee zweigt der Drumrumweg rechts ab und man
erreicht kurz vor diesem Rechtsknick mit dem Haus Nr. 58 das
ehemalige Restaurant Waldhaus. Gleich danach steht
talseitig das ehemalige Kurhaus Kohler.
Die Straße führt, nunmehr steil ansteigend, zum Herz-Jesu-Kloster hinauf. Erst einige Meter nach Betreten des Klostergeländes biegt der Drumrumweg auf einen Pfad rechts ab hinunter in die ehemaligen Parkanlagen am Nollen. Wer aber nur einige Schritte weiter geradeaus geht, kann einen ersten Eindruck vom Kloster gewinnen. Als erstes sticht die imposante Front des Kirchenneubaus hervor.
Teil II
Durch
die ehemaligen Parkanlagen am Nollen

Die
ehemaligen Parkanlagen am Nordhang des Nollens
waren ein excellentes
Kleinod Neustadts, das leider fast völlig der Bebauung zum Opfer
fiel.
Ludwigslust (Schützenhaus-Anlagen)
Der
Weg führt vom Herz-Jesu-Kloster zunächst auf schmalem
Pfad hinunter. Etwa
dort, wo der Wanderpfad in einen alten Pflasterweg mündet
(Kastanienweg), begann linkerhand die nicht mehr
existierende Parkanlage Ludwigslust.
Sie reichte bis zur
Karolinenstraße hinunter und westlich bis zum Schützenhaus.
Der Drumrumweg
verläuft auf dem Kastanienweg zur Karolinenstraße,
am Leibnizgymnasium
vorbei, sodann durch die Hauberallee
mit Hauberbrunnen, Hauberanlage
und dem nicht
mehr existierenden Stadtpark (abgesehen vom Neumayerdenkmal) und
schließlich durch die Axtwurfanlage.
Karolinenstraße Haus Nr. 54
Schon
bevor man die Karolinenstraße erreicht, sieht man gegenüber
die denkmalgeschützte Villa mit der Haus-Nr. 54 und links
daneben das Belvedere.
Karolinenhain (später Realschulanlagen)
Auch
erblickt man bereits das Gebäude des Leibniz-Gymnasiums mit
spärlichen Resten des ehemaligen Karolinenhains.
Der Weg führt rechts am Gymnasium vorbei.
Die Hauberallee
Sodann wandert man durch die Hauberallee (früher noch zur Karolinenstraße gehörend) und somit am Nordrand des Afrikaviertels vorbei.
Die Hauberanlage
Wenn man in die Hauberallee einbiegt, fällt der monumentale Hauberbrunnen sofort ins Auge. Die Parkanlage befindet sich oberhalb des Brunnens.
In
der Hauberallee gibt es 3 Villen bzw. Häuser als
Einzeldenkmäler.
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Hauberalle 1 |
Hauberallee 5 |
Hauberallee 7 |
Nach dem Haus Nr. 11 erinnert ein Stolperstein auf dem Bürgerstein an das ehemalige Jüdische Altersheim.
Der Stadtpark
Der Stadtpark
erstreckte
sich südlich der Hauberallee von der Hauberanlage über die
ganze Länge der Häuserreihe bis zum Wald. Im Westteil
reichte er bis zum Nollenwäldchen.
Der Drumrum-Weg durch die Axtwurfanlage
Direkt
nach dem letzten Haus auf der linken Seite der Hauberallee führt
ein schöner Pfad nach links über vier Stufen in den
Wald hinein, und schon befindet man sich in der Axtwurfanlage.
Der Weg ist gut markiert, sodass ich mir eine Beschreibung ersparen
kann.
Auf dem Drumrumweg in dieser Anlage kommt man an drei
interessanten Gedenksteinen und einem Brunnenstein vorbei. Wer
jedoch alle sechs der bedeutendsten Steine erwandern möchte,
sollte der nachfolgend beschriebenen nicht markierten Variante
folgen, die lediglich
ca. 60 m zusätzlichen Weg erfordert. Um die Variante
auszulassen, bitte hier
weiterlesen.
Variante
in der Axtwurfanlage
Mittels
dieser Varianten führt der Weg noch am Gedenkstein für den
Neustadter Verschönerungsverein und am Hammelstein vorbei.
Nachdem man die Hauberallee auf dem linksseitig letzten Haus
auf vier Stufen nach links verlassen hat, heißt es bereits
aufpassen. Die erste Linksabzweigung über hinaufführende
Stufen wird ignoriert. Bei der Zweiten verlassen wir bereits den
Originalweg, wandern aufwärts, ignorieren einen Querpfad
und erreichen nach einem leichten Rechtsknick bereits nach wenigen
Metern den Brunnenstein.
Es geht
geradeaus weiter und bereits nach wenigen Metern an einer Gabelung
nach links hoch und in einer Linkskurve über drei Stufen weiter
hoch. Es folgt eine Rechtskehre, und am Querweg mit Bank führt
der Weg im spitzen Winkel nach links. Die folgenden Stufen rechts
hoch werden zunächst ignoriert. Gleich dahinter steht der
schlichte Gedenkstein für den Neustadter Verschönerungsverein
(NVV).
Wir
gehen zu den erwähnten Stufen zurück, diese hinauf und nach
rechts nochmals ein paar Stufen hoch, und schon erblickt man links
das Rondell mit dem Hammelstein. Geradeaus geht's weiter, in leichter
Linkskurve hinunter, und über ein paar Stufen erreichen wir
einen Querweg, über den wir hinweggehen. Weitere Stufen führen
hinunter. Nach einer Rechtskehre erreichen wir den Originalweg, den
wir nach rechts einschlagen. Hier
weiterlesen.
Originalweg in der Axtwurfanlage
Der
Originalweg führt nach der Abzweigung der Varianten ein Stück
geradeaus weiter und dann im Zickzack den Berg hinauf. Zuerst
kommen wir an einer Brunnenfigur vorbei.
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Oberhalb
eines Boccia-Platzes, etwas außerhalb der Axtwurfanlage im
ehem. Stadtpark gelegen, erhebt sich der Georg von
Neumayer-Gedenkstein. Als nächstes sehen wir einen Gedenkstein
zum 70. Geburtstag des Großherzogs Friedrich I. v. Baden.
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Neumayer-Gedenkstein |
Friedrich-Gedenkstein |
Mehlis-Gedenkstein |
Nach
diesem Stein folgen eine Links- und sodann eine Rechts-Spitzkehre.
Hier ist die Markierung m.E. etwas undeutlich. Man darf den breiten
Weg nicht nach rechts gehen, sondern ein paar Schritte nach links und
dort den Pfad nach rechts. So erreicht man direkt den
Mehlis-Gedenkstein. Sodann überquert man den vorerwähnten
breiteren Weg wieder, wandert den Pfad hinunter und verlässt
nach einer Linkskehre wieder die Axtwurfanlage auf dem Weg zur
Königsmühle.
Teil III
Hinunter ins
Kaltenbrunnertal, hinauf zur Wolfsburg
Der Weg führt nun aus der Axtwurfanlage heraus und hinunter ins Kaltenbrunnertal am gleichnamigen Bach Richtung Königsmühle.
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Weg zur Königsmühle |
Die
Königsmühle
Kurz vor der Königsmühle biegt der Weg im spitzen Winkel rechts ab und führt zurück in Richtung Neustadt, ohne den Bach zu überqueren. Man sollte aber auf keinen Fall versäumen, am Teich vorbei zur Königsmühle zu gehen.
Vor dem Gebäude dreht ein Wasserrad seine Runden. Ein idyllischer Ort!
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Vom
Kaltenbrunnertal ins Schöntal
Nach der
Spitzkehre führt der Weg auf der gleichen Bachseite bis zu einem
Holzbrückchen linkerhand.
Nach
dem Queren des Baches geht es etwas steil und rutschig den Hang
hinauf, über die Straße und oberhalb des ehemaligen
Naturparks weiter. Nach etwa 250 m kann man, wenn man die Augen
offen hält, rechts durch die Bäume einen Blick auf die
ehemalige Schöntalmühle erhaschen.
Achtung:
Etwa 20 Schritte nach einem Gashäuschen der Stadtwerke zur
Linken zweigt der Drumrumweg nach rechts auf einen leicht zu
übersehenden Pfad ab, der im Zickzack hinunter auf die
Bundesstraße führt. Auch hier kann man wieder einen
Blick erhaschen, nämlich weiter unten nach links auf die
Wolfsburg. Nach Querung der Bundesstraße und Unterquerung der
Bahnlinie geht es leider weiter auf Asphalt in einem recht großen
Linksbogen zum Aufstieg auf die Wolfsburg.
Die Wolfsburg
Über immerhin
ca. 110 Hm Aufstieg gelangt man auf einem schönen, jedoch
etwas mühsamen Waldpfad zur Wolfsburg. Der Drumrumweg biegt
zwar ein paar Meter vor der Burg rechts ab, aber der kurze Gang zur
Ruine ist sozusagen ein Muss.
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Wofsburg, Oberburg |
Wolfsburg, Bergfried-Stumpf der Unterburg |
Blick von der Wolfsburg |
Teil
IV
Am Ortsteil Haardt vorbei hinunter in die Stadt
Wieder
zurück und auf dem Asphaltweg bleiben bis zum Wolfsbrunnen, der
(Stand Juni 2023) kein Wasser führte. Der Brunnentrog war jedoch
gefüllt und Kinderstube für Feuersalamander. 
Direkt am Brunnen biegt der Drumrumweg links ab auf den Wolfsburgweg, ein schöner Waldweg mit hauptsächlich Kiefernbestand. Linkerhand am Wegesrand steht dieser Grenzstein mit Grenzfelsen dahinter.
An
einer Gabelung führt er nach rechts über den Kübelweg
hinunter. Ohne die folgende Scheffelwarte-Variante bitte hier
weiterlesen.
Die
Scheffelwarte-Variante
Eine
kleine Schleife bzw. Variante nördlich vom Kübelweg habe
ich erkundet und "Scheffelwarte-Variante" genannt. Sie
verlängert den Weg um ca. 700 m. 
© openstreetmap
Von
der Wolfsburg herkommend, an einer Gabelung mit drei weiterführenden
Wegen führt der Drumrumweg nach rechts über den Kübelweg
ziemlich steil abwärts. Hier verlassen wir diesen Weg und nehmen
den mittleren Weg in Richtung Sportplatz und Waldschenke
Ludwigsbrunnen und betreten somit Haardter Territorium. Der Weg führt
an der Scheffelwarte (Foto) vorbei.
Rechts
unterhalb sehen wir einen fast parallel führenden Forstweg, in
den unser Weg mündet. Von dieser Stelle sind es nach links noch
etwa 20 m, bis ein gut erkennbarer sich verzweigender Trampelpfad
rechts hinunterführt. Man kann die Richtung auf dem Trampelpfad
nicht verfehlen, wenn man sich einfach nur links hält. An einem
Grenzstein (Foto) stoßen wir auf einen Querweg, den wir rechts
weiter hinunterwandern.
Wenige
Meter weiter ist rechterhand wieder Neustadter Gebiet, und ein
weiterer Grenzstein mit gut sichtbaren Kennzeichnungen auf Vorder-
und Rückseite (Fotos) zeigt dies an.
Sodann
tritt man aus dem Wald heraus. Linker Hand befindet sich ein
Grundstück mit einem Speierling (Foto).
Jetzt sind wir
wieder ganz auf Neustadter Gebiet, und man
findet beiderseits
Rebflächen vor und hat einen schönen Blick aufs Haardter
Schloß bzw. die Burg Winzingen (Foto) . 
Vorne
ist schon der Deidesheimer Tempel (Foto) zu sehen. Man geht eine
Rechtskurve und an dem Tempel vorbei, und schon kommt man über
einen Abzweig zum Tempel, von dem man eine schöne Aussicht aufs
Haardter Schloß und die Stadt Neustadt genießen kann.

Nach
einer Rechts- und einer Linkskurve erreicht man wieder den
Originalweg und damit den Kübelweg. Zuvor erblickt man direkt
unterhalb die Garage und den Park der sog. Hüllsburg. Zwei
Bäume, nämlich die Libanon-Zedern, sind besonders
erwähnenswert.
Kübelweg,
Dr. Welsch-Terrasse und Sulzwiesenweg
Der Drumrumweg führt auf dem Kübelweg hinunter und aus dem Wald hinaus in die Weinlage Vogelsang. Wenn man den Abzweig zum Deidesheimer Tempel ein paar Meter hinaufgeht, kann man den Blick auf den Park mit den Libanon-Zedern der sog. Hüllsburg (Foto) genießen. Nun hat man eine schöne Aussicht auf die Stadt und die Gebäude des ehemaligen Kurhauses Kohler und des Herz-Jesu-Klosters, an denen wir vorbeigekommen waren.
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Blick auf die Stadt |
Blick auf Kloster und Kurhaus Kohler |
Blick auf das Kurhaus Kohler |
Nach
wenigen Metern zweigt rechts der Leopold-Reitz-Weg ab, auch Sonnenweg
genannt. Von diesem Weg hat man auf der Gesamtlänge einen
wunderbaren Blick auf die Stadt, allerdings auch nur Asphalt. Über
diesen Weg werde ich später noch berichten.
Nun wandern
wir entlang der hohen Hüllsburg-Mauer, die vom Gebäude nur
einen Blick auf den Turm gewährt.
Von
der Hüllsburg kommend biegt man links in die Parkanlage Dr.
Welsch-Terrasse ab.
Bevor
der Drumrumweg rechts die Treppen wieder zum Kübelweg
hinunterführt, erblickt man oberhalb das Ehrenmal des bayr. 5.
Reserve-Infanterieregiments.

Man
sollte jedoch einen kleinen Abstecher machen, nämlich an den
Treppen vorbei geradeaus weiter gehen. Am Ende des Platzes linkerhand
stehen drei Riesenmammutbäume. Den geradeaus weiterführenden
Pfad noch ein paar Meter weiter stößt man auf eine
botanische Sensation, eine Wollemie.
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Riesenmammutbaum |
Wollemie |
Chilenische Araukarien |
Zurück
und die Treppen hinunter erblickt man gleich rechts zwei Araukarien.
Am Ende der Treppe erreicht man durch eine Tür wieder den
Kübelweg. Nun geht man bis zum Anfang des Sulzwiesenweges
an der Grenze zum Ortsteil Haardt entlang. Den Sulzwiesenweg
hinuntergehend kann man am Abzweig des Klausenbergweges zur Rechten
links einen Blick auf den oberen Teil der hinter Bäumen des
Landschaftsparks versteckten Villa Lieberich-Merkel erhaschen.
Maximilianstraße, Wallgasse
Der
Drumrumweg überquert die Villenstraße und führt auf
zwei Wegen zur
Maximilianstraße durch
den Park der Villa Böhm. Dieser Park besitzt einige interessante
exotische Bäume (Die Bäume habe ich z.Zt. noch nicht
vollständig erfasst). Leider sind nicht alle in gutem Zustand.
Möglicherweise leiden sie unter Trockenstress.
Gleich
hinter dem Eingang erblickt man linkerhand und in dem Rondell rechts
jeweils einen Japanischen Schnurbaum. Ich empfehle, den rechten,
westseitigen Weg durch den Park zu nehmen. So kann man am Besten die
Bäume betrachten. Mittels eines kleinen Abstechers nach
links gelangt man zum Belvedereturm mit seinem schönen
Erker am Turmfuß.
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Japanischer Schnurbaum |
Eingangsseite der Villa |
Gartenseite |
Rechts,
direkt vor einem Holzgitterzaun erhebt sich ein stattlicher
Mammutbaum. Gleich links daneben ein Gingko. Einige Schritte weiter,
nach der Wegbiegung rechts stehen drei
Weihrauchzedern.
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Der Mammutbaum |
Ginkgo |
Die drei Weihrauchzedern |
Zwischen
den beiden Wegen, hinter einem Querweg erblickt man einen noch
kleinen Taschentuchbaum. Man erkennt ihn gut, da Stamm und Äste
weiß angestrichen sind.
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Taschentuchbaum |
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Vor dem
Ausgang zur Maximilianstraße erhebt sich eine mächtige
Atlaszeder.
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Atlaszeder |
Tor zur Maximilianstraße |
Durch
ein prachtvolles Tor betritt man die Maximilianstraße. Nach
links, Richtung Ortsausgang, führt der Weg an einigen
denkmalgeschützten Villen vorbei. Die erste, Maximilianstraße
18, steht gleich schräg gegenüber vom Parkausgang. Die
Beschreibung der weiteren erfolgt in Gehrichtung links und rechts der
Straße. Leider
sind einige noch imposantere Villen auf der kurzen Strecke des
Drumrumweges durch die Maximilianstraße nicht zu sehen.
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Postkarte aus dem Jahr 1916 |
Maximilianstraße 18 |
Maximilianstraße 27 |
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Maximilianstraße 20 |
Maximilianstraße 29 |
Maximilianstraße 24 |
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Maximilienatraße 33 |
Rechts abbiegend gelangt man in die Wiesenstraße und wieder rechts in die Wallgasse.
Der
"Grünzug Wallgasse" endet an der
Karl-Helfferich-Straße. Kurz davor die Figur "Der
Zerrissene". Die Karl-Helfferich-Straße wird schräg
rechts überquert, und die Wallgasse führt in die Altstadt
hinein zur Friedrichstraße. Rechts und dann links geht's am
Strohmarkt weiter.
Teil V
Durch die alte Kernstadt
zurück zum Bahnhof
Zwerchgasse, Hintergasse, Kellereistraße
Am
Strohmarkt biegt der Drumrumweg links in die Zwerchgasse ein, und
somit in die alte Kernstadt,
zunächst ins Lauerviertel
(= Gerberviertel). Er
führt durch die Engstelle am "Haus Gässelblick"
hinduch, an
der einst die nördliche Stadtmauer stand. Hinter diesem Haus,
an der Nordostecke der
Stadtbefestigung, stand der
Rote Turm oder Schinderturm.
Auf der gegenüber liegenden Seite stehen 2 denkmalgeschützte
Häuser, das Haus Nr. 21 und
an dem Rechtsknick der Gasse das Haus Nr. 17.
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Zwerchgasse Richtung Hintergasse |
Zwerchgasse 21 |
Zwerchgasse, rechts Nr. 17 |
Zwerchgasse 17 |
Der Drumrumweg führt aber geradeaus weiter
durch die Hintergasse mit einigen beachtenswerten, denkmalgeschützten
Häusern. Fotos und Infos erfolgen in Gehrichtung der Reihe
nach, rechts und links.
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Hintergasse Richtung Süden |
Hintergasse 45 |
Hintergasse 32 |
Hintergasse 25 |
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Hintergasse 26 |
Hintergasse 26,Tor |
Hintergasse 18 und 24 |
Hintergasse 19 |
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Hintergasse 12 |
Hintergasse 6 von Nordwesten |
Hintergasse 6 / Laustergasse |
Hintergasse 1 |
Die Hintergasse trifft auf den östlichen Teil der Frontseite der ehem. kurpfälzischen Amtskellerei in der Kellereistraße. Der Drumrumweg biegt links ab. Auf Höhe der Seitenstraße Marstall kann man rechts den oberen Teil des Storchenturmes, des einzigen noch erhalten gebliebenen Turms der alten Stadtbefestigung, erblicken. Die Seitenstraße ein paar Meter hineingehend, bekommt man fast den ganzen Turm zu sehen.
Friedrichstraße, Hetztelplatz, Bahnhof
Zurück und weiter zur Friedrichstraße. Linkerhand das Eckhaus Friedrichstraße 29. Rechts ab, und das Eckhaus Friedrichstraße/Schütt 22 fällt ins Auge.
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Friedrichstraße 29 |
Schütt 22 |
Noch
über den Hetzelplatz,
an dem sich Ecke Friedrichstraße die Tourist-Info
befindet, durch die
Unterführung, am Saalbau vorbei, und man ist wieder am Bahnhof
mit der Parkanlage davor angekommen.
Quellen:
Quellen
für alle noch existierenden denkmalgeschützten Gebäude
der Stadt:
Wichtigste
Quelle: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland -
Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz- Stadt Neustadt an der
Weinstraße 19.1 - Kernstadt, Bearbeitet von Michael Huyer,
Wernersche Verlagsanstalt Worms, 2008, Generaldirektion Kulturelles
Erbe Rheinland-Pfalz, ISBN 978-3-88462-264-3
Waldemar
Lyszio - Lust auf Neustadt an der Weinstraße, Die Zeitreise
geht weiter, Band II, 2012, ISBN 978-3-00-038751-7
Stefan
Ulrich, Der frühe Fachwerkbau in der Pfalz - Von seinen Anfängen
bis 1698, Neustadt 2023, ISBN 978-3-942189-38-5
Weitere
Quelle für die alte Kernstadt:
Paul
Habermehl - Tore,Türme und Kanonen, Neustadt und seine
Befestigungsanlagen, Eine Stadtgeschichte, Neustadt an der Weinstaße
2010, ISBN 978-3-00-033162-6 - außerdem: Schriftenreihe
der Bezirksgruppe Neustadt im Historischen Verein der Pfalz, Bd. 15,
Neustadt a.d.Weinstr. 2010, S.70
Quelle
für die Gerbereien und den Bachturm:
Axel Rehe - Entlang des offenen Stadtbachs durch das
historische Neustadt, In Kooperation mit der Bezirksgruppe Neustadt
im Historischen Verein der Pfalz
Quelle
für das Kurhaus Kohler (Foto und Text):
Axel Rehe - Das Kurhaus Kohler, Von der Wurmfabrik zur
Privatklinik, Sonderdruck der Bezirksgruppe Neustadt im Historischen
Verein der Pfalz
Quelle
für den Drumrumweg durch die ehemaligen Parkanlagen am
Nollen:
Klaus
Hünerfauth und Axel Rehe - Die ehemaligen Parkanlagen am Nollen
in Neustadt an der Weinstraße. Sonderdruck der Bezirksgruppe
Neustadt im Historischen Verein der Pfalz
Quelle
für die Mühlen am Kaltenbrunnerbach:
Axel Rehe und Klaus Hünerfauth - Wasserkraft am
Kaltenbrunnerbach, Ein historischer Abriss, Neustadt an der
Weinstraße 2017, Schriftenreihe der Bezirksgruppe Neustadt im
Historischen Verein der Pfalz, Im Auftrag der Bezirksgruppe
herausgegeben von Klaus Frédéric Johannes
Quellen
für die Wolfsburg:
Kai
Scharffenberger und Roland Happersberger - Ritter, Räuber und
Ruinen, Burgen in der Pfalz und im Nordelsass,
Pfälzische
Verlagsanstalt GmbH.
Walter
Herrmann - Auf rotem Fels, Ein Führer zu den schönsten
Burgen der Pfalz und des elsässischen Wasgau, © 2004 by
DRW-Verlag Weinbrenner GmbH & Co. KG Leinfelden-Echterdingen - G.
Braun Buchverlag - ISBN 3-7650-8286-4
Waldemar
Lyszio, Lust auf
Neustadt an der Weinstraße, Die Zeitreise geht weiter, Band II
- NINO Druck GmbH, Neustadt/Weinstr. ISBN 978-3-00-038751-7
Quellen
für die Scheffelwarte:
Axel
Rehe, Vater und Sohn Steger - Bildhauer in und für Neustadt
Johannes Eduard Witter - "Die Scheffel-Erinnerungen des
Hauses Witter" anlässlich des 100. Geburtstages des
Dichters, 1926
Quelle
für die Grenzsteine:
Ernst
Kimmel, Der Neustadter Gebirgswald und seine steinernen
Geschichtsblätter, herausgegeben im Augsut 2002 (Diese Schrift
ist leider nicht mehr erhältlich).
Quelle
für die Bauminfos:
Heiko Himmler, Herbert Best, Ingrid Dorner - Baumführer,
Lehrreicher Spaziergang auf der Sonnenseite von Neustadt an der
Weinstraße- © 1993, herausgegeben von der
Kreisgruppe Neustadt der Pollichia.
Webbasierte
Enzyklopädie Wikipedia
Mein
herzlicher Dank gilt Herrn Dr. Axel Rehe für seine umfangreiche
Unterstützung. Seine, teils in Zusammenarbeit mit Klaus
Hünerfauth verfassten, im Quellennachweis aufgeführten
Schriften sind nicht in meinem Besitz und nicht mehr
erhältlich. Daher
bin ich besonders dankbar dafür, dass Axel Rehe mir diese
Unterlagen zur Verfügung gestellt hat.
Ebenso gilt mein herzlicher Dank dem profunden Kenner des
Fachwerkbaus, Herrn Dr. Stefan Ulrich von der Denkmalschutzbehörde
Neustadt für seine fachliche Beratung. Siehe unter Quellen.