140 m lang gestreckt thront die Burg auf einem Bergsporn des Wolfsberges. 1256 wird sie erstmals als "Castrum Volsperg" urkundlich erwähnt. Jedoch war der Berg bereits früher befestigt, wie Reste einer Blockmauer des 8./9. Jahrhunderts rund um die Burg belegen. Sie war immer in pfälzischem Besitz, erstmals von Pfalzgraf Ludwig II. Im Bauernkrieg 1525 erstürmten aufständige Bauern die Burg zweimal. Im 30-jährigen Krieg wurde sie 1635 von kaiserlichen Truppen endgültig zerstört.
Man betritt das Burggelände zwischen Oberburg zur Rechten und Unterburg zur Linken durch eine der ältesten Zwingeranlagen der Pfalz. In den Palas der Oberburg gelangt man durch das Tor zur Rechten (auf dem Foto verdeckt). Die vermeintlichen Zinnen des Palas sind in Wirklichkeit die Fragmente der Fensterlaibungen des oberen Stockwerks. Im Inneren stößt man auf die im 14. Jh. errichtete Schildmauer an der Angriffsseite im Nordosten. Vom Bergfried rechts vor der Schildmauer ist nur noch sein Felssockel übrig geblieben. Zum völlig aus dem Fels gehauenen Halsgraben gelangt man durch das Tor hinten links. Auf der gegenüberliegenden Seite in der Unterburg existierte einst ein weiterer Turm, was der Burg zu einer ungewöhnlichen Gestalt verhalf. Auch auf der Wolfsburg wurde 1848 im Zuge der Märzrevolution von Neustadtern Bürgern die schwarz-rot-goldene Fahne gehisst.
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