Der Pfälzische Königsweg
Eine Wegbeschreibung
Stand: Frühjahr 2016
1. Etappe: Herz-Jesu-Kloster – Hohe Loog (618,7 m) -- km 4,0 -- Hm ↗ 400 -- Hm ↘4
Markierung:
Start und Ziel ist der Parkplatz vor dem Herz-Jesu-Kloster in Neustadt (222 m). Fürs Navi: Waldstraße 60, 67434 Neustadt. Von dort wenige Meter weiter hoch zum Parkplatz. Die Markierung Roter Punkt
führt uns fast bis zum Gipfel der Hohen Loog.
Bei dieser und auch späteren Etappen befinden wir uns teils auch auf dem Prädikatswanderweg Pfälzer Weinsteig mit folgendem Logo:
Das oben links dargestellte Logo existiert nur auf angebrachten Schildern. Beim meist an Bäumen aufgemaltem Logo fehlen die stilisierte Traube und der Schriftzug.
Zunächst führt uns ein zerschlissener Asphaltweg in Kehren hoch. Am Ende des Zickzackweges erblicken wir rechterhand das Mausoleum der Familie Freytag. Die deutlich zu sehende Markierung Pfälzer Weinsteig führt uns die Stufen rechts hinauf. Ein kurzes Stück links auf dem Römerweg, dann beginnt rechterhand der Aufstieg. Ein Wendehammer, der Nollensattel (322,0 m - 1 km) wird gequert. Der zunächst fast ebene Weg führt auch zum Hambacher Schloß. Die rote Scheibe biegt rechts ab und führt zunächst hinauf zum Speierheld mit einer Schutzhütte (465,4 m - 2,4 km).
Nun führt der Weg, teils mit Stufen versehen, etwas steiler hinauf zu einer kleinen Hochfläche. Dann kommt von rechts der Quellenweg (Markierung: Q), ca. 10 m dahinter von links der Weg vom Hambacher Schloß mit der Weinsteigmarkierung, und ca. 5 m danach zweigt unser Weg zum Gipfel nach rechts ab. Es ist ein unmarkierter gut ausgetretener Trampelpfad. Direkt oberhalb einer Forststraße steigen wir weglos zum Felsgipfel auf. Den obersten Felsen kann man leicht erklettern.
2. Etappe: Hohe Loog (618,7 m) -- Taubenkopf (603,8 m) -- km 2,35 -- Hm ↗ 51 -- Hm ↘ 66
Etappen 1 + 2: km 6,35 -- Hm ↗ 451 -- Hm ↘70
Markierungen:
②
Ein Trampelpfad führt direkt zur wenige Meter unterhalb gelegenen Hohe-Loog-Hütte, wo wir wieder auf die Markierung roter Punkt
treffen. Wir gehen einen recht steilen Weg hinunter und erreichen den Platz Bildbaum (566,8 m -- 0,6 km) mit Bänken und einem steinernen Tisch. Am Ende dieses Platzes mit vielen abzweigenden Wegen verlassen wir nach links die Rote Scheibe und gehen den Weg Nr. ②, zunächst Richtung Klausental. Der Weg Nr. ②, dem wir folgen, biegt bald rechts ab auf einen eben verlaufenden Forstweg.
Bald stoßen wir wieder auf den roten Punkt
und erreichen den großen Parkplatz Hahnenschritt (557,9 m -- 1,7 km). Diesen queren wir in voller Länge und gehen auf die Kalmitstraße zu. Ca. 30 m davor zweigt links der Pfad mit der Markierung weiß-grüner Balken
ab. Er führt parallel zur Straße. Sodann erreichen wir einen Platz mit einer Bank und einigen abzweigenden Wegen. (2,2 km).
Der weiß-grüne Balken führt sowohl geradeaus nach St. Martin, als auch links zum Taubenkopf und rechts zur Kalmit. Auf einigen Kehren (keine Abkürzer nehmen!) erreichen wir in Kiefernwald den Gipfel des Taubenkopfes (603,8 m -- 2,35 km). Auch diesen Gipfel ziert eine kleine Felsgruppe, die zu besteigen doch wesentlich schwieriger ist als die auf der Hohen Loog.
3. Etappe: Taubenkopf (603,8 m) -- Kalmit (672,6 m) km 0,85 -- Hm ↗ 96 -- Hm ↘ 27
Etappen 1 - 3: km 7,2 -- Hm ↗ 547 -- Hm ↘ 97
Markierung:
Die Markierung weiß-grüner Balken
führt uns bis zur Kalmit.
Wir gehen zurück zum vorerwähnten Rastplatz, queren direkt dahinter die Kalmitstraße und steigen bergan. An einer Weggabel halten wir uns links. Hier kommt von rechts der direkte Weg vom Hahnenschritt mit den Markierungen Rote Scheibe und Weinsteig. Wir queren die Straße zum Kalmitparkplatz und gehen an der nächsten Gabel rechts, queren die Forststraße, die vom Parkplatz heraufführt, um über einige Treppenstufen zum Platz vor der Hütte des Pfälzerwald-Vereins Ludwigshafen/Mannheim zu gelangen, womit wir bereits den höchsten Punkt erreicht haben.
4. Etappe: Kalmit (672,6 m) -- Stotz (603,2 m) -- km 0,8 -- Hm ↗ 2 -- Hm ↘ 72
Etappen 1 - 4: km 8,0 -- Hm ↗ 549 -- Hm ↘ 169
Markierung:
Diese kurze Etappe führt vom Südende des Platzes mit vielen Sitzgelegenheiten auf einem Pfad mit der Markierung roter Punkt
hinunter. Wir queren die vorerwähnte Forststraße. Nun heißt es aufgepasst! Ca. 100 m weiter zweigt rechts im rechten Winkel ein mittlerweile gut sichtbarer unmarkierter Trampelpfad ab und führt steil hinunter in eine Senke. Danach steigt das Gelände schwach an. Hier wurde ein Wald-Campingplatz errichtet. Mehrere Pfade führen durchs Camp, die sich etwa auf Höhe des kaum erkennbaren Gipfelchens wieder vereinen. Etwas vor dem Grenzstein Nr. 163 befindet sich die höchste Erhebung. Man sieht, dass sich der nach Süden weiterführende Pfad mit dem Gelände neigt.
5. Etappe: Stotz (603,2 m) -- Hochberg (635,3 m) -- km 6,0 -- Hm ↗ 347 -- Hm ↘ 315
Etappen 1 - 5: km 14,0 -- Hm ↗ 896 -- Hm ↘ 484
Markierungen:
①
Weiterhin ohne Markierung führt der Pfad ca. 60 Hm steil hinab zu einem Parkplatz an der Kalmitstraße, wo wir vor einem Felsen mit Wegweisern (rechts nach St. Martin) rechts abbiegen auf den Weg mit der Markierung roter Punkt
. Nach der Querung eines Fahrweges biegen wir an einer Gabel scharf links ab, wo der Weinsteig von rechts herunterkommt und uns nun eine Weile begleitet. Wir queren die Totenkopfstraße. Der rote Punkt weist auf einem Schild den Weg zur Kropsburg. Wir folgen diesem nach rechts, erreichen die Talsohle und überqueren den Kropsbach auf einem Holzbrückchen (ca. 290 m -- 2,3 km).
Nun überqueren wir eine nicht asphaltierte Straße und verlassen den roten Punkt. Links der Bellachini-Brunnen-Teich mit Springbrunnen und Rastbänken. Sogleich biegen wir rechts ab.
Alternativ kann man auch weiter links den Weg mit der Weinsteig-Markierung bis zum Dichterhain nehmen.
Der Pfad führt, teils mit Stufen versehenen, in einen Kastanienwald hinein, und wir erreichen den leider oft kein Wasser spendenden Bellachini-Brunnen, mit Teich und Springbrunnen davor. Wiederum rechts geht's weiter auf dem mit Stufen versehenen Pfad, nun auf dem Pälzer Keschdeweg
. An der nächsten Kreuzung halten wir uns wieder rechts und verlassen den Keschdeweg. Nach der Querung eines schmalen Forstweges erreichen wir die Tina-Will-Blick-Hütte. Der nun mit Pfälzer Weinsteig
markierte Pfad biegt wiederum rechts ab und führt in vielen Kehren nach oben. Wir erreichen einen zweiten querenden Forstweg unterhalb der Schwalbenfelsen, den wir nach links gehen. Am Ende der Felsen biegt unser Weg nach rechts ab (390 m -- 3,6 km).
Wir machen jedoch noch einen Abstecher zum Dichterhain, nur ca. 25 m weiter auf dem Forstweg.
Wir gehen zu dem vorerwähnten Abzweig zurück und steigen nunmehr auf demHochberg-Rundweg
auf, zunächst durch die Schwalbenfelsen hindurch. Wir queren eine Forststraße und verlassen den Rundweg. Auf idyllischem Pfad steigen wir auf. Wir queren eine weitere Forststraße, bevor wir einen Trampelpfad links hochgehen. Dieser Abzweig ist schwer zu beschreiben, aber auch aufgrund seiner von Radfahrern eingefrästen Rinne nicht zu übersehen. Wir erreichen nach wenigen Metern eine Forststraße, die wir halblinks hochgehen.
Kein Problem, falls man dennoch den Abzweig verfehlt hat. Nach wenigen Metern erreicht man auch die Forststraße.
Von rechts biegt eine Forststraße mit dem Weg Nr. ① ein. Wir gehen geradeaus weiter auf diesem Weg, der nunmehr ziemlich eben weiterführt bis zum Schorlestumbe mit einem Rastplatz (ca. 540 m -- 5,1 km).
Kurz vor diesem Platz biegt unser Weg rechts ab und führt nun als Hochberg-Rundweg
bis zum Gipfel, dank dieser Markierung unschwer zu finden. Nach einem zweiten Rechts-Abzweig wird der Weg schmäler. Wir erreichen die unter uns liegenden Schornsteinfelsen mit einer Bank. Nach der Querung eines aufgelassenen Forstweges erreichen wir eine Gabelung. Der Rundweg führt sowohl geradeaus weiter als auch als Abstecher zum Gipfel (Beschilderung: Steinernes Köppl), dessen höchster Punkt auf einer fast ebenen Hochfläche dank eines riesigen Steinmannes gut zu erkennen ist. (635,3 m -- 6,0 km).
6. Etappe: Hochberg (635,3 m) -- Blättersberg (617,5 m) -- km 7,6 -- Hm ↗ 261 -- Hm ↘ 279
Etappen 1 - 6: km 21,6 -- Hm ↗ 1.157 -- Hm ↘ 763
Markierungen:

Hinter dem großen Steinmann biegen wir rechts ab auf einen unmarkierten, nicht ausgetretenen, aber dennoch gut auszumachenden Pfad, der in einer Schneise verläuft und auf dem viel Restholz aufgrund des Holzeinschlags herumliegt. Von rechts kommt der Hochberg-Rundweg
als schmaler Pfad herunter, den wir links weitergehen.
Alternativ kann man auch vom Gipfel bis zu der vorerwähnten Gabelung zurückgehen und dann links den Hochberg-Rundweg weiter.
Auf dem nächsten querenden Forstweg, der nur noch als Pfad zu begehen ist, gehen wir links. Den nächsten Forstweg queren wir schräglinks und steigen in einer unmarkierten Schneise weiter ab. Nun erreichen wir wieder den Rundweg
, der uns nach links in wenigen Metern zur St. Martiner Hütte, auch Hesselbach-Hütte genannt, führt (485,6 m -- 1,2 km). Mit dieser Schneise haben wir also lediglich den Rundweg abgekürzt.
Mit dem Rücken zur Hütte stehend zweigt halblinks der Weg mit der blau-weißen Markierung
ab und führt zum Hüttenbrunnen hinunter, zunächst als Waldpfad, der in einen Platz mit vielen Forststraßen mündet. Wir nehmen die mittlere abwärtsführende. Wir passieren den Morschenbergbrunnen zur Rechten und erreichen die Edenkobener Pfälzerwaldvereinshütte am Hüttenbrunnen (361,6 m -- 3,0 km).
Auf der Straße vor der Hütte gehen wir links. Nach wenigen Metern biegen wir rechts auf die Zufahrtstraße zum Parkplatz ein. Hinter dem Rastplatz mit Schutzhütte zweigt links unser Weg, zunächst als Forststraße, mit der Markierung roter Punkt
ab und führt hinauf zur Rietburg. Bald verlassen wir die Forststraße nach rechts auf einem Pfad. Wir passieren den Schägerstein an seiner Oberkante. Wir erreichen einen Forstweg unterhalb eines Geheges für Damhirsche, den wir links gehen und nach wenigen Metern oberhalb der Rietburg ankommen (6,3 km).
Nun begeben wir uns auf einen alten Grenzpfad mit mehreren alten Grenzsteinen, der links vom Gehege mit der Markierung Rietburg-Rundweg beginnt
. An einer Gabelung gehen wir ein kleines Stück geradeaus weiter, nunmehr auf Schotter. Dann verlässt uns der Rundweg nach rechts. Wir steigen halblinks den unmarkierten Weg für Allradfahrzeuge steil hoch. Nun heißt es aufgepasst! Kurz hinter einem Grenzstein zur Rechten biegen wir nach links auf einen schmalen Pfad. Nach etwa 30 m taucht rechts ein beachtlicher Steinmann auf, der auf der Hochfläche den Gipfel des Blättersberges markiert (617,5 m -- 7,6 km)
7. Etappe: Blättersberg (617,5 m) -- Roßberg (637,0 m) -- km 10,0 -- Hm ↗ 577 -- Hm ↘ 557
Etappen 1 - 7: km 31,6 -- Hm ↗ 1.734 -- Hm ↘ 1.320
Markierungen:
Wir gehen den Pfad geradeaus leicht abwärts weiter, queren den Rietburg-Rundwanderweg und erreichen in einer Senke den blau-gelb markierten Weg
, auf dem wir leicht aufwärts wandern, bis wir zu einem großen Platz mit einer (leider muffigen) Hütte und einem Rastplatz davor erreichen. Am südlichen Ende des Platzes erhebt sich der 15 m hohe besteigbare Ludwigsturm (604,9 m -- 0,6 km).
An diesem Turm gehen wir links vorbei geradeaus weiter, den blau-gelb markierten Weg wieder verlassend. Einige mit Nummern versehene Markierungen sind nicht sehr hilfreich, sodass wir uns auf sie nicht verlassen können. Der recht schmale Forstweg biegt links ab. Wir gehen geradeaus weiter und folgen dem Schild "Schweizer Haus". Ein schöner Pfad führt ca. 400 Hm recht steil hinunter. Einen Forstweg queren wir schräglinks. Am nächsten folgen wir wieder dem Schild "Schweizer Haus". An einer Gabelung halten wir uns rechts und sehen bald vor uns das leider noch geschlossene Schweizer Haus, das wir links steil hinuntergehend erreichen. Unser Weg führt rechts in weiteren Kehren abwärts, nun aber einfacher zu finden, da wir uns bis zur St.-Anna-Hütte an der Markierung roter Balken
(auch Weinsteig und Keschdeweg) orientieren können. Auf einem Linksabzweig gelangt man auf nur wenigen Metern zur Mariengrotte mit einem Rastplatz. Nun führt unser Weg weniger steil ins Modenbachtal hinein. Nach einem Linksabzweig queren wir die L 506 und erreichen die Talsohle an der Buschmühle (224 m -- 3,9 km).
Wir gehen links über den Parkplatz und steigen zu einer weiteren Straße (K 58) auf, der wir nach links leider ca. 100 m folgen müssen. Halbrechts führt ein Pfad, zunächst auch mit gelb-weißer Markierung, hinauf. Nach einem Rechtsabzweig erreichen wir eine Schotterstraße, der wir leider bis zur St.-Anna-Hütte folgen müssen (437 m -- 6,2 km).
Nun verlassen wir den Weg mit der Markierung roter Balken, gehen ein kurzes Stück die Schotterstraße mit der Markierung weiße Scheibe
weiter aufwärts.
Wer schon müde ist, kann den Teufelsfelsen auslassen und diese Straße bis zum Dreimärker weitergehen. Er spart jedoch nur ca. 400 m Weg und nur ca. 50 Hm.
Alternativ kann man auch gleich oberhalb der Hütte links neben der Schotterstraße einen mittlerweile gut ausgetretenen unmarkierten Weg hochgehen, der in den nachfolgend beschriebenen Weg mündet.
Nach wenigen Metern zweigt links der Weg zum Teufelsberg ab, unmarkiert, abgesehen von den drei aufdringlichen Markierungs-Schildern der Gemeinde Burrweiler, die übereinander an einem Baum angebracht sind. Ein alter Weg mit teils noch existierenden Sandstein-Randsteinen führt aufwärts. Nach der Querung eines schmalen Forstweges taucht ein Schild "Wetterkreuz" auf, dem wir folgen. Linkerhand sehen wir ein Wiesengelände, das offenbar für die Wildschweine zum Suhlen geschaffen wurde. Der Weg wird zum Pfad und führt steil zum Teufelsberg mit einem Rastplatz hinauf (597,6 m -- 7,1 km).
Wir gehen ca. fünf Meter vom Kreuz zurück und biegen links auf einen unmarkierten fast ebenen Pfad oberhalb der Teufelsfelsen. Rätselhaft ist die vereinzelte Markierung Blauer Balken, die es auf der Karte nicht gibt. Dann geht's steil hinab durch die Ausläufer der Teufelsfelsen in einen dunklen Fichtenwald hinein. In lichterem Wald stoßen wir auf einen Forstweg, den wir rechts gehen. An der nächsten Gabelung halten wir uns links und stoßen auf den Schotterweg mit der Markierung weiße Scheibe
, der rechts von der St.-Anna-Hütte heraufkommt und links nach ca. 1,5 km zum Dreimärker mit Schutzhütte und Rastplatz führt. Auf dem Findling gegenüber der Schutzhütte sind drei Markstücke eingemeißelt. (446,0 m -- 8,7 km).
Nun folgt ein schwieriger Aufstieg auf den Roßberg. Es sind zwar nur 190 Hm, aber die haben es in sich. Sogleich heißt es aufgepasst. Wir wandern den Forstweg zwischen dem erwähnten Findling und der Hütte ca. 30 m zu einer Gabelung, die wir rechts gehen und nach ca. 20 m links abzweigen auf einen aufgelassenen Forstweg mit teils noch vorhandenen Randsteinen. Ab dem ersten zu querenden Forstweg wird es aufgrund der wegversperrenden Baumstämme und Äste schwieriger. An einigen Hindernissen gibt es jedoch linkerhand Umgehungspfade. Kurz bevor wir auf den nächsten querenden Forstweg stoßen, steigen wir rechts ein paar Meter weglos hinauf. Diese Forststraße queren wir schrägrechts und steigen eine vom meisten Geäst befreite Schneise weglos steil hinauf. Oben treffen wir auf einen querenden Forstweg, auch Grenzweg, der aufgrund der schlechten Beschaffenheit mehr ein Rückeweg ist. Diesen links gehend kommen wir an je einem Ameisenhaufen rechts und links vorbei, wandern die letzten paar Meter, den Hochsitz links liegen lassend, weglos zum unscheinbaren Roßberg-Gipfel mit einem trigonometrischen Punkt und einem hoffentlich nicht zerstörten Steinmann (637,0 m -- 10,0 km).
8. Etappe: Roßberg (637,0 m) -- Kesselberg (661,8 m) -- km 7,8 -- Hm ↗ 396 -- Hm ↘ 371
Etappen 1 - 8: km 39,4 -- Hm ↗ 2.130 -- Hm ↘ 1.691
Markierungen:

Unser Weg hinunter führt links am Hochsitz vorbei auf den schon bekannten unmarkierten Rückeweg, der offenbar für den Jäger befahrbach gemacht wurde und daher gut zu begehen ist. Mittels einer Gabelung führt dieser Weg auf einen querenden Schotterweg. Wir nehmen die rechte Gabel und biegen nach ca. 20 m links auf einen kaum erkennbaren nicht markierten Pfad. Nicht weitergehen! Der Pfad existiert und führt, abgesehen vom Einstieg, gut ausgeprägt hinunter. Von rechts oben herab kommt ein steiler Forstweg, den wir wenige Meter links gehen zu einem zu querenden Forstweg. Halblinks führt eine Schneise hinunter und halbrechts setzt sich unser Pfad fort. Wir queren schrägrechts einen weiteren Forstweg und sehen schon das Waldhaus Drei Buchen, zu dem die Weinsteigmarkierung links hinabführt (410 m -- 1,8 km).
Auf der Zufahrtsstraße zur Hütte gehen wir bis zur L 506, sodann nach wenigen Metern die Forststraße rechts mit der Markierung roter Punkt
. Die Forststraße gabelt sich sofort wieder. Wir halten uns links und dürfen nach wenig mehr als 100 m den Linksabzweig mit dem Roten Punkt auf einen schönen Pfad nicht übersehen. Wenn wir schon nahe der Landesstraße sind, mündet von rechts der Weg vom Dreimärker mit dem blau-weißen Balken
in unseren Weg ein. Dieser Markierung konnte man laut der alten Karte bis zum Kohlplatz folgen. Seit die Amicitia-Hütte dem Pfälzerwald-Verein gehört, wurde der Weg über diese Hütte umgeleitet. Zunächst folgen wir jedoch dieser Markierung, da wir nach wenigen Metern den roten Punkt verlassen. Wir queren schrägrechts die Landesstraße, und wandern nach links auf den Parkplatz Meisental zu und überqueren ihn (273 m -- 4,2 km).
Nach ca. 100 m verlassen wir den blau-weißen Balken gleich hinter der Schranke und zweigen nach rechts auf einen unmarkierten meist matschigen Pfad ab, der teils an einem Bächlein entlangführt. Wir überschreiten das Bächlein über ein Holzbrückchen und können einem Teil Matsch entgehen, indem wir statt links, geradeaus den Trampelpfad auf einen alten, teils noch gepflasterten schmalen Forstweg hochsteigen. Leider kommt wieder Matsch, den wir auf weiteren Trampelpfaden weitgehend umgehen können. Von rechts kommt ein Forstweg, dem wir nach links folgen, um dann dem knallgelben Schild "Nellohütte" nachzugehen. Den nächsten querenden Forstweg gehen wir ein Stück nach rechts und dann wieder links hoch, und wir befinden uns wieder auf der blau-weißen Markierung.
Beim Queren des nächsten Forstweges sehen wir linkerhand die alte hölzerne Nellohütte mit einem Brunnen zum Wasserfassen links daneben. Ein Schild sagt zwar "Kein Trinkwasser", aber das hat wohl nur eine versicherungstechnische Bedeutung. Oberhalb befindet sich die neue Nellohütte. Nun folgt ein felsiges steiles Wegstück. Nach der Querung eines weiteren Forstweges führt der Weg geradeaus hoch. Nach rechts gelangen wir zum Kohlplatz mit einem Rastplatz (465,9 m -- 6,1 km).
Wir gehen wieder ein Stück zurück und folgen nun der blau-gelben Markierung
auf dem ziemlich steil ansteigenden Forstweg, wobei wir den Rechtsabzweig nach wenigen Metern nicht verpassen dürfen. Ein zu ignorierender Forstweg zweigt im spitzen Winkel nach rechts ab. Wenige Meter weiter lädt linkerhand ein Rastplatz zum Verweilen ein.. Ca. 20 m dahinter zweigt rechts der zum Kesselberg hochführende unmarkierte Dr.-Sprater-Pfad ab (7,1 km).
Wir queren schräglinks einen Forstweg. Auf dem Kamm angekommen, wendet sich der Pfad nach rechts. Nach dem Schild "Dr.-Sprater-Pfad" mit Pfeil in der Gegenrichtung zweigt links ein Pfad ab, der nach Norden hinunterführt. Zwischen diesen Pfaden liegt ein Trampelpfad, den wir später nehmen. Wir halten uns rechts und erreichen die Gletschermulden, eine Felsgruppe mit runden schüsselartigen Vertiefungen in mehreren Felsen. Wir gehen ein paar Schritte geradeaus weiter und erreichen den kaum wahrnehmbaren höchsten Punkt des Kesselberges (661,8 m -- 7,8 km).
9. Etappe: Kesselberg (661,8 m) -- Steigerkopf (613,6 m) -- km 2,4 -- Hm ↗ 72 -- Hm ↘ 120
Etappen 1 - 9: km 41,8 -- Hm ↗ 2.202 -- Hm ↘ 1.811
Markierung: 
Bis zur Abzweigung des Dr.-Sprater-Pfades gehen wir zurück und auf den vorerwähnten gut ausgeprägten Trampelpfad. Also, nicht rechts gehen! Dieser Pfad führt auf dem Kamm über den ganzen Kesselbergrücken, gesäumt von Grenzfelsen und -steinen. Bevor es steil durch einen dichten Fichtenwald hinuntergeht, steigen wir auf eine Erhebung an. Wir queren einen grasigen Forstweg, nach dem das Gelände noch steiler abfällt. Dann erreichen wir den Forstweg mit der blau-gelben Markierung
, auf dem wir bereits vor dem Abzweig auf den Dr.-Sprater-Pfad gegangen sind. Wenige Meter rechts, und wir haben den Benderplatz mit einer Schutzhütte erreicht (552,5 m -- 1,7 km). Wir bleiben auf der blau-gelben Markierung. Das Schild "Schänzelturm 500 m" weist uns zusätzlich den Weg. Nach ca. 100 m auf Schotter zweigen wir links ab. Wir passieren mehrere Grenzsteine, einen Grenzfelsen und einen Gedenkstein. Wenige 100 m weiter erreichen wir den Gipfel des Steigerkopfes mit dem Schänzelturm (613,6 m -- 2,4 km).
10. Etappe: Steigerkopf (613,6 m) -- Morschenberg (Platte) (608,3 m) -- km 1,6 -- Hm ↗ 35 -- Hm ↘ 40
Etappen 1 - 10: km 43,4 -- Hm ↗ 2.237 -- Hm ↘.1.851
Markierungen:
Wir überschreiten den Gipfel und behalten die Markierung blau-gelber Balken
bei. Leider ist diese Markierung verblasst. Wir können uns aber auch bis zum St. Martiner Fronbaum an den Markierungen grün-weiß
und Armbanduhr
orientieren. Nach ein paar Kehren auf dem Forstweg erreichen wir den Parkplatz Lolosruhe (573,8 m -- 0,9 km)
Wir überqueren die Straße und setzen unseren Weg mit denselben Markierungen und moderater Steigung fort. Nach dem Rechtsabzweig vom Forstweg erreichen wir eine kleine Anhöhe. Jetzt aufgepasst! Der Weg fällt nach ein paar wenigen Metern ebenem Verlauf ab. Genau dort, wo die Anhöhe erreicht wird, zweigt der Trampelpfad auf einer kleinen farnbewachsenen baumfreien Fläche zum wenige Meter etwas rechts liegenden kaum erkennbaren Gipfel ab. Man kann sich auch an dem links vom Weg liegenden flachen moosbewachsenen Felsbrocken orientieren. Etwa 5 m davor ist der Abzweig. Wenn der Farn hoch steht (Achtung: Zecken!), ist es schwieriger, den Pfad zu finden. Der Gipfel befindet sich direkt links neben dem Grenzstein (608,3 m -- 1,6 km).
11. Etappe: Morschenberg (Platte) (608,3 m) -- Schafkopf (616,8 m) -- km 1,2 -- Hm ↗ 33 -- Hm ↘ 25
Etappen 1 - 11: km 44,6 -- Hm ↗ 2.270 -- Hm ↘ 1.876
Markierung: 
Wir gehen zurück und auf dem markierten Weg weiter und erreichen die Wegspinne am St. Martiner Fronbaum mit der Schutzhütte (0,5 km). Jetzt heißt es wieder aufgepasst! An dem vor der Hütte links abzweigenden Forstweg mit der Armbanduhr-Markierung
steht am rechten Wegrand ein Schild, dessen Rückseite zu sehen ist. Ca. 25 m weiter führt rechts ein unmarkierter Trampelpfad leicht ansteigend an einer alten Grenze entlang. Eine Schneise mit dem Pfad führt geradeaus zum Gipfel, der an einem hoffentlich noch nicht zerstörten Steinmann rechts neben einem Grenzfelsen zu erkennen ist, aber auch daran, dass es danach wieder leicht bergab geht (616,8 m -- 1,2 km).
12. Etappe: Schafkopf (616,8 m) -- Rothsohlberg (607,1 m) -- km 0,8 -- Hm ↗ 26 -- Hm ↘ 36
Etappen 1 - 12: km 45,4 -- Hm ↗ 2.296 -- Hm ↘ 1.912
Zunächst geht es geradeaus weiter. Die Schneise biegt rechts ab, wir halten uns links. Der Pfad macht eine Linksbiegung und mündet in einen von links kommenden Forstweg, auf dem wir geadeaus weiter gehen. Wir treffen nun auf die Wegspinne mit dem Suppenschüssel genannten Felsen zur Linken. Wir nehmen nun den unmarkierten Pfad direkt links vom Rastplatz, der auf einen von rechts kommenden geschotterten Forstweg trifft, auf dem wir geradeaus wandern. Der Forstweg macht eine Rechtskurve. Da geht es geradeaus auf eine grasbewachsene freie Fläche ein wenig weiter hoch zum Gipfel des Rothsohlberges (607,1 m -- 0,8 km). Der höchste Punkt ist kaum auszumachen.
13. Etappe: Rothsohlberg (607,1 m) -- Herz-Jesu-Kloster -- km 10,0 -- Hm ↗ 1 -- Hm ↘ 385
Etappen 1 - 13: km 55,4 -- Hm ↗ 2.297 -- Hm ↘ 2.297
Markierungen:
Wir wenden uns nach rechts wieder auf den Forstweg, der nach wenigen Metern endet. Aber als weglose, dennoch begehbare Schneise führt er fast astfrei geradeaus weiter. Weiter unten wurde sogar ein Pfad ausgetreten. Von links kommt im spitzen Winkel ein Forstweg, den wir ein kurzes Stück weiter abwärts gehen. Wir treffen auf den feinkörnig geschotterten mit der Armbanduhr
markierten Forstweg, den wir bis zur Totenkopfstraße an der Einmündung Kalmitstraße weitergehen.
Wir überqueren die Totenkopfstraße und gehen links parallel zur Kalmitstraße auf der Markierung Armbanduhr weiter. Aber nach wenigen Metern kurz vor einer Weggabelung biegen wir links in den Pfad mit der Markierung weiße Scheibe
ein, der hinunterführt. Dem querenden Forstweg folgen wir ein Stück nach rechts. Der Weg wird flacher, wir queren das Bächlein und sehen zur Rechten einen Fischweiher. Der Pfad mündet in einen Forstweg, den wir rechts leicht bergab gehen. Die weiße Scheibe machte bei unserer Begehung einen blassen Eindruck. Wir können uns aber auch bis über die Kaltenbrunnerhütte hinaus an der blau-roten Markierung
orientieren. Das Tal öffnet sich linkerhand zu einem Wiesenbiotop. Wir passieren einige Fischweiher zur Linken und erreichen den Parkplatz mit der Waldgaststätte Kaltenbrunner Hütte. (278 m -- 5,4 km)
Wer keine Fahrgelegenheit hat, muss wohl oder übel die letzten 4,6 km auch noch zu Fuß unternehmen. Wir folgen zunächst dem blau-roten Balken, der uns schon eine Weile begleitet hatte und auf einem Forstweg, zunächst parallel zur Asphaltstraße, weiterführt. Nicht den gleich zu Beginn links abzweigenden am Bach entlangführenden Dr.-Karl-Bäßler-Pfad nehmen!
Dort wo der Weg mit der Armbanduhr-Markierung unseren Weg schräg kreuzt, gehen wir den rechten bzw. oberen Forstweg, nunmehr unmarkiert, bis zum Mausoleum von Conrad Freytag weiter. Vor diesem links mit der roten Scheibe
hinunter auf die uns bereits bekannte Straße zum Kloster (222 m -- 10,0 km).